Begleitung und Dienste

            

   

 

Trauerfall

Viele Menschen haben sich vor ihrem Ableben mit dem eigenen Tod in Gesprächen mit Angehörigen oder selbst verfassten Texten beschäftigt. Bei ihnen kennen die Angehörigen in der Regel die letzten Wünsche für das Sterben hin bis zum Begräbnis

Andere wollen zu Lebzeiten nie Gedanken zu ihrem Tod äußern. Wenn der Tod dann eintritt, müssen die Angehörigen in der hereinbrechenden Trauer bzw. Schockphase die schwierige Aufgabe bewältigen, über den letzten Weg und das Begräbnis zu entscheiden

Viele Angehörige stellen rückblickend fest, wie wichtig es war, in dieser Situation der eigenen Intuition Zeit zu geben und ihr zu folgen. Damit du dieser Intuition auch wirklich trauen kannst, kann ein Gespräch mit einem Pfarrer in Ruhe hilfreich sein, am besten, bevor der Tod eintritt.

Auch wird heute oft vergessen, den Pfarrer rechtzeitig für den Sterbesegen zu rufen. Es besteht aber auch die Möglichkeit für ein Abendmahl am Kranken- oder Sterbebett mit den engsten Angehörigen solange der Sterbende noch bei Bewusstsein ist. Wenn der Tod eingetreten ist, hat ein Arzt den Tod festzustellen. Danach wird der Bestatter informiert, der die Versorgung des Toten und die Organisation des Begräbnisses übernimmt. Er vermittelt in der Regel auch das Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer.

 

Die Wünsche für ein Begräbnis sollte man sich schon vor dem Gespräch mit dem Bestatter überlegt haben. Lasse es nicht zu, dass Kosten, Termindruck oder örtliche Gepflogenheiten das letzte Wort behalten, wenn du es dir anders überlegt hast.

Für die Rede am Grab wir der Pfarrer dich nach dem Verstorbenen befragen. Es ist hilfreich, wenn du einen kurzen Lebenslauf vorher aufschreibst, damit keine wichtigen Personen und Ereignisse aus dem Lebensweg vergessen werden.

Ein Begräbnis ist eine familiäre und zugleich öffentliche Feier. Von Fall zu Fall wird man entscheiden, wie allen Beteiligten die Möglichkeit zum Abschied vom Verstorbenen und zur Trauer geboten wird.

 

Folgende Möglichkeiten gibt es rund um ein evangelisches Begräbnis

Vorher als Angebot

 

  • die Aussegnung des verstorbenen aus dem Sterbehaus durch einen Pfarrer
  • die Totenwache bzw. Gebet und Gesang in der Aufbahrungshalle (meistens am Vorabend des Trauergottesdienstes)
  • Trauergottesdienst in der Kirche
  • Trauergottesdienst auf dem Friedhof

 

Anschließend:

 

  • die Erdbestattung auf dem Friedhof
  • die Verabschiedung auf dem Kirchenplatz bzw. Friedhof zur Einäscherung

 

Zu einem späteren Zeitpunkt:

 

  • die Beisetzung der Urne auf dem Friedhof

 

Für weitere Fragen ruf' doch einfach einen Pfarrer oder im Pfarramt an!

 

Siehe auch Begräbnis auf der Homepage der Evangelischen Kirche Österreich.

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